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Wie können Gäste Energie und CO₂ sparen ?

Die Liftbetreiber setzen viel daran, Umwelt und Klima zu schützen. Doch auch die Gäste können selbst viel dazu beitragen. Bei einem Wintersporttag entfallen 84 Prozent der erfassten CO₂-Emissionen auf Anreise, Verpflegung und Unterkunft. Diese Bereiche fallen auch bei anderen Tourismusformen an. Auf die Beschneiung selbst entfallen nur 1,1 Prozent.

Es kommt auf die Anfahrt an

Den größten Beitrag zur Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks können Gäste bei der Anreise leisten. Denn den größten Einzelanteil eines Wintersporttags in der Wintersport-Arena Sauerland verursacht die Anreise.

Durch Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kann sich der CO₂-Fußabdruck der Anreise deutlich reduzieren. Beispielsweise in Olsberg, Winterberg und Willingen gibt es Bahnhöfe. In fast allen Orten gibt es Busverbindungen zu den Pisten.

Weiterhin bieten sich Fahrgemeinschaften an, um in die Skigebiete zu reisen. Ist auf Individualverkehr nicht zu verzichten, kann Elektromobilität die Klimabilanz der Anreise verbessern.

Dabei ist die durchschnittliche Anreise in der Wintersport-Arena Sauerland aufgrund der nahegelegenen Ballungsräume eher kurz. Der durchschnittliche Gast hat einen Anreiseweg von etwa zwei Stunden. Für einen Skiurlaub in den Alpen müssen Wintersportler dagegen fünf und mehr Stunden fahren. Noch länger ist die Anreise im Sommer, wenn die Urlauber etwa ans Mittelmeer fahren oder sogar zu entfernt gelegenen Inseln oder auf andere Kontinente fliegen. Ein paar Vergleiche zeigen die Größenordnung:

  • Für die Beschneiung wird pro Gast und Skitag etwa 4,2 kWh benötigt. Das ist etwa so viel wie eine sechs Kilometer lange Autofahrt.
  • Auf einen Besuch in einem Thermalbad entfallen pro Gast mit 20 kWh fast das Fünffache.
  • Ein Flug auf die Kanaren bedeutet, Hin- und Rückflug inklusive, einen Energieverbrauch von 3.000 kWh pro Gast.

Weitere Möglichkeiten, Klima und Umwelt zu schonen

Ressourcenschonend ist es, hochwertige, langlebige und reparierbare Ausrüstung möglichst lange zu nutzen. Wer selten Ski fährt, kann durch Mieten statt Kaufen Materialbedarf reduzieren. Dies ist bei seltener Nutzung auch der günstigere Weg.

Bei der Wahl von Unterkünften, die auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz setzen, helfen die Tourist-Informationen.

Wichtig ist es, auf den Konsum von Waren in Einwegverpackungen zu verzichten und den Abfall nicht in der Natur zu hinterlassen, sondern ihn ordnungsgemäß zu entsorgen.

Beim Wandern ist es wichtig, auf den ausgewiesenen Wegen zu bleiben und nicht querfeldein zu laufen, um die Vegetation und Tierwelt zu schützen.