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Die technische Beschneiung

Wie funktioniert Beschneiung ?

Wie hat sich die Beschneiung entwickelt ?

Wie hat sich die Beschneiung entwickelt ?

Wie viel Energie wird benötigt ?

Wieviel Energie wird benötigt ?

Wie viel Energie wird bei der Beschneiung benötigt?

Einsatz neuer, energiesparender Geräte

Die technische Entwicklung hat dafür gesorgt, dass die Schneeerzeuger heute deutlich weniger Energie benötigen als frühere Gerätegenerationen.

Moderne Propellergeräte erzeugen bei gleichem Energieeinsatz deutlich mehr Schnee als frühere Gerätegenerationen. Bei Schneilanzen ist die Effizienzsteigerung besonders groß. Die technische Entwicklung hält weiter an.

Im Vergleich zu anderen Sportarten oder Freizeitbeschäftigungen fallen der Energiebedarf und damit die CO₂-Bilanz der Skigebiete in der Wintersport-Arena Sauerland günstiger aus**,** als vielfach angenommen wird.

 

600.000 Wintersportler profitieren

Für eine Grundbeschneiung von rund 30 Zentimetern auf den beschneiten Pisten der Region benötigen die Anlagen rechnerisch rund 3 GWh Strom. Ein Hin- und Rückflug in die Karibik kann etwa die gleiche Energiemenge benötigen. In einem solchen Flugzeug sitzen rund 200 Personen. Auf den beschneiten Pisten der Region sind dagegen rund 600.000 Wintersportler pro Saison unterwegs.

In einem beständig kalten Winter kann eine Grundbeschneiung für die gesamte Saison ausreichen, in wechselhaften Wintern können es auch zwei oder drei sein. Oftmals reichen schon zwei bis drei kalte Tage oder drei bis vier kalte Nächte aus, um eine Grundlage zu schaffen, die viele Wochen hält.

Leistung und Energiebedarf der Schneeerzeuger im Vergleich
Propellergerät („Schneekanone“) bei –3 °C: erzeugt 9 m³ Schnee/h und benötigt 5 kWh/m³ Schnee inklusive Pumpenergie.
Propellergerät („Schneekanone“) bei –10 °C: erzeugt 60 m³ Schnee/h und benötigt 1 kWh/m³ Schnee inklusive Pumpenergie.
Schneilanze erzeugt 2,5 bis 9 m³/h je nach Temperatur und benötigt 0,27 kWh/m³ Schnee inklusive Wasserdruck und Druckluft.

Vergleich mit anderen Sportarten und Freizeitbeschäftigungen

Ein Bundesliga-Spieltag mit neun Spielen und rund 390.000 Fußballfans benötigt rund 12 Mio. kWh Energie – unter anderem für Anreise, Rasenheizung, Flutlicht und Stadionbetrieb. Eine einzige Rasenheizung verbraucht pro Tag so viel Energie wie ein Einfamilienhaus im Jahr, also etwa 4.000 kWh.

Ein weiterer großer Energieposten in Stadien ist die Flutlichtanlage. Hinzu kommen teils Sitzplatzheizung und weitere technische Anlagen. Der Energiebedarf für den Bau der Stadien ist in diesem Vergleich nicht berücksichtigt.

Der Jahresverbrauch anderer Freizeiteinrichtungen:
Öffentliche Sauna: ca. 350.000 kWh
Eisstadion: ca. 2.600.000 kWh
Hallenbad mit bis zu ca. 500 m² Beckenfläche: ca. 2.100.000 kWh