Alpines Wintersportangebot am vierten Adventswochenende

 Kleiner Saisonstart in den hoch gelegenen beschneiten Skigebieten

 

Weiße Weihnachten sind in den deutschen Mittelgebirgen eher selten – doch wenigsten auf vielen beschneiten Pisten der Wintersport-Arena Sauerland wird dieser Wunsch Wirklichkeit. Zum Wochenende sollen rund 25 Lifte laufen. An den Feiertagen werden noch einige hinzukommen. 

 

Vielfach Wintersportmöglichkeiten in beschneiten Gebieten

 

Das Skidorf Neuastenberg startet am Freitag mit 3 Liften die in die aktuelle Saison. Darunter die Sesselbahn an der oberen Postwiese, der Lift am Osthang und die Naturrodelbahn. Das Familienskigebiet Sahnehang lädt ab Samstag mit drei Liften zum Wintersport, zwei für Skifahrer und einem für Rodler. Das Skigebiet Willingen will Samstag mit dem Ritzhagen in den Skizirkus mit einsteigen. Dort werden mindestens der Sessellift und das Förderband laufen. Womöglich kommen weitere Anlagen hinzu. Das Skigebiet Ruhrquelle ist seit dem vergangenen Wochenende mit zwei Liften geöffnet. Das Skiliftkarussell Winterberg ist ebenfalls seit vergangenem Samstag am Start. Dort wird bis zum Wochenende die gesamte Hauptachse mit bis zu 15 Liften aktiv sein. 

 

An den Feiertagen umfangreicheres Angebot 

 

An den Feiertagen wird das Angebot weiter wachsen. Im Skigebiet Bödefeld-Hunau öffnet am zweiten Weihnachtstag mit dem Förderband für Rodler und Skifahrer. Mit etwas Glück wird auch der Lift am unteren Hang laufen. Das Skikarussell Altastenberg wird voraussichtlich mit dabei sein, aber nicht vor Weihnachten. Auch in den bereits aktiven Skigebieten werden sich einige weitere Lifte drehen. 

 

Flutlicht nach Weihnachten je nach Wetterlage 

 

Flutlicht ist in der Wintersport-Arena Sauerland ein großes Thema. Tagesgäste aus dem Umkreis von bis etwa 50 Kilometer Anreise fiebern dem abendlichen Skifahren entgegen. Aufgrund der unsicheren Wettersituation und um den Schnee zu schonen, werden die Skigebiete allerdings nicht vor Weihnachten nach dem Tagesbetrieb auch abends noch die Lifte laufen lassen. 

 

Weiterhin Wintersportmöglichkeiten 

 

Der Wunsch nach einer weißen Weihnacht wird selten erfüllt. Wie in den meisten Jahren, so setzt auch in diesem das typische Weihnachtstauwetter ein. Etwa 3,5 Tage und Nächte lang hat winterliche Kälte flächendeckende Beschneiung möglich gemacht. Seit Wochenanfang steigen die Temperaturen. Ab Samstag wird wohl der Aufwärtstrend wohl überwunden sein. Zwar stehen bis zum Heiligen Abend milde Temperaturen und Niederschläge bevor. Doch die Heilige Nacht wie so oft eine Wende. Sicher sind die Aussichten noch nicht, doch deutet sich danach leichte Kälte und trockenere Witterung an. Sollten diese Vorhersagen eintreffen, werden die bis dahin vorhandenen Schneelagen stabil bleiben. 

 

Saisonstart auf Basis von maschinell erzeugtem Schnee 

 

Langlauf ist aufgrund fehlender Naturschneeunterlage nicht möglich. Doch für die alpinen Skifahrer und Snowboarder steht in mit dem Beginn der Weihnachtsferien ein gutes Grundangebot bereit. Den Betreibern der beschneiten Skigebiete ist mal wieder eine Punktlandung gelungen. Das ist nicht so einfach, denn der Dezember ist der am wenigsten schneesichere Monat. Ein Saisonstart ist in den deutschen Mittelgebirgen kaum planbar. Januar, Februar und insbesondere der März sind in den beschneiten Gebieten deutlich sicherer. 

 

Gute Buchungslage und Angebote in der ersten Hochsaison 

 

In Winterberg, Willingen, Schmallenberg sind die Hotels gut gebucht und die Gäste freuen sich, wenn sie skifahren oder rodeln können. Wenn das nicht der Fall ist, nutzen sie sie auch gern die Vielzahl der anderen in der gesamten Region zur Verfügung stehenden Angebote von Wandern über Wellness bis hin zu Freitzeitattraktionen. In diesem Jahr – wie in den meisten – erfüllen die Skigebiete jedoch den Wunsch nach Wintersporterlebnissen. 

 

Season-Opening-Party in Bödefeld 

 

Eine Punktlandung hat auch das Skigebiet Bödefeld-Hunau gemacht. Lange war die Saison-Opening-Party am 26. Dezember geplant. Bei allen Unwägbarkeiten des Wintersportgeschäfts, hat es tatsächlich geklappt: Der zweite Weihnachtstag ist dort der erste Saisontag – und das muss gefeiert werde. In der rustikalen Hütte, mit DJ, Longdrinks, Lichtshow und viel guter Laune. Gäste können sich die Kalorien des Festtagsessens ordentlich abtanzen. 17 Uhr geht’s los, Eintritt ist 50 Euro.