Geöffnete Pisten & Loipen

6,5 km Pisten
15 Lift(e)
1,5 km Loipen

Warum produziert man Schnee ?

In den Wintermonaten fast gleichbleibende Temperaturen

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Klimaproblematik und aufgrund der weltweit steigenden Jahresdurchschnittstemperatur wird oft unterstellt, die Skigebiete produzieren Schnee, da das Skifahren aufgrund des milderen Klimas nicht mehr möglich sei. Diese Schlussfolgerung ist nicht zutreffend.

 

Die Klimaerwärmung kann sich in einzelnen Ländern und Regionen deutlich unterschiedlich bemerkbar machen. Zudem unterscheiden sich die Zahlen je nach Jahreszeit. In der Wintersport-Arena Sauerland sind die Sommermonate deutlich wärmer geworden. Langjährige Wetteraufzeichnungen belegen aber, dass sich die Wintermonate über mehr als 100 Jahre hinweg bisher in einem deutlich geringeren Maße erwärmt haben.


Gäste wollen hohe Qualität

Nicht nur in den Mittelgebirgen, sondern auch in alpinen Regionen setzen fast alle Skigebiete auf technische Beschneiung – und zwar weltweit. Der Grund dafür sind unter anderem gestiegene Ansprüche der Gäste an die Wintersportbedingungen. Heute würde kaum jemand bereit sein, auf zehn oder 15 Zentimetern Schnee zu fahren, wie es vor zwanzig Jahren noch der Fall war. Eine dicke Schicht technisch erzeugter Schnee erhöht die Pistenqualität ganz gravierend.

 

Zudem soll der Wintersport planbar sein – und zwar für alle Beteiligten. Gäste möchten ihren Urlaub im Voraus buchen und nicht das passende Wetter abwarten. Die Hotels rund um die Skigebiete können hohe Standards nur anbieten, wenn sie wissen, dass sie mit belegten Betten rechnen können. Dies ist aber nur möglich, wenn im Winter mit hoher Wahrscheinlichkeit Skifahren möglich ist. Die Skigebiete können in ihre hochmodernen, komfortablen Lifte nur investieren, wenn sie auf eine entsprechende Zahl an Skitagen kommen – am besten am Stück und ohne Unterbrechung. All dies wäre ohne Beschneiung nicht möglich. 


Wetterschwankungen als Basis der Beschneiung

Wetter ist im Mittelgebirge meist großen Schwankungen unterworfen. Was für eine dauerhafte natürliche Schneelage eher negative Auswirkungen hat, ist jedoch das Prinzip der technischen Beschneiung. Zwei bis drei kalte Tage oder drei bis vier kalte Nächte reichen bereits aus, eine Schneegrundlage zu schaffen, die viele Wochen halten kann. So kann selbst in milden Wintern eine gute Schneelage viele Betriebstage sichern.

 

Die technische Beschneiung hat die Dauer der Saison deutlich verlängert. In den 1990er Jahren lagen die Betriebstage selbst in den höchsten Lagen der Region nur bei 40 bis 50 pro Winter. Seit Beginn der 2000er Jahre hat die Schneesicherheit aufgrund technischer Beschneiung deutlich zugenommen. Inzwischen kommen hoch gelegene Skigebiete auf 90 bis über 100 Betriebstage pro Saison.