Über 40 Liften bei vielfach guten Bedingungen in der ruhigen Nachsaison

Nach bis zu 82 Saisontagen laufen weiter Lifte – Saisonhöhepunkt steht noch bevor

 

Auf bis zu 82 Betriebstage kommen die großen, beschneiten Skigebiete inzwischen. Dass bis Ende März Wintersport möglich sein wird, ist jetzt schon klar. Aktuell laufen mehr als 40 Lifte. Mit dem Snowboard Weltcup am 23. und 24. März steht einer der Saisonhöhepunkte bevor.

 

Ski alpin 

 

Mit dem Ende der niederländischen Krokusferien und dem Karneval beginnt die ruhige Nachsaison. In den hoch gelegenen, beschneiten Skigebieten herrschen bei bis zu 50 Zentimeter Schneelage noch gute Bedingungen. Am Wochenende sollen rund 40 Lifte laufen. Das Postwiesen-Skigebiet und das Skikarussell Altastenberg wollen bis Sonntag die Lifte laufen lassen und dann je nach Wetterlage entscheiden. Das Skigebiet Willingen und das Skigebiet Ruhrquellen haben zugesagt, bis Mitte März Wintersport anzubieten, das Skiliftkarussell Winterberg bis 31. März. 

 

Rodeln 

 

Zurzeit laufen sechs Rodellifte an den beschneiten Rodelpisten. Bis zum Wochenende wird die dünne Naturschneedecke auf den Bergen verschwunden sein. Darum ist Rodeln in der Landschaft dann nicht mehr möglich.  

 

Langlauf 



Das Skilanglaufzentrum Westfeld im Stadionbereich auf 70 Zentimeter technisch erzeugtem Schnee eine sieben Kilometer lange Loipe Skating und klassische Technik sind bei guten Bedingungen gespurt. Die Bedingungen in diesem modellierten Snow Park sind weiterhin gut. Loipen auf Naturschnee gibt es nicht mehr. Die Loipe dort soll bis mindestens Mitte März gespurt sein. 

 

Wetter 

Im Laufe des Dienstags sind 12 Zentimeter Schnee gefallen, doch das war nur ein kurzes Schauspiel. Bis zum Wochenende wird die leichte Schneedecke wieder verschwinden. Das Wetter bleibt kühl, aber wechselhaft. Bis zum Wochenende sinken die Temperaturen bis knapp über null Grad und es ziehen leichte Niederschläge auf. In der kommenden Woche soll das Thermometer in der Nacht auf den Bergen wieder unter null Grad sinken. Dann fällt ein Großteil der Niederschläge erneut als Schnee. In der zweiten Wochenhälfte soll es abermals winterlicher werden. 

 

FIS-Snowboard Weltcup

 

Mit Riesenschritten geht es nun auf das Saisonhighlight im Skiliftkarussell Winterberg zu. Am 23. und 24. März findet am Poppenberg das Snowboard-Weltcup-Finale im Parallel-Slalom statt. Mit Selina Jörg werden die Zuschauer eine frisch gekrönte Weltmeisterin zu sehen bekommen. Überhaupt carven die Raceboarder von Snowboard Germany auf Erfolgskurs. Vier Podiumsplätze hat Selina Jörg in der aktuellen Weltcup-Saison erreicht. Bei fast allen der neun Stopps des Weltcup-Zirkus erreichten deutsche Raceboarder Top-Platzierungen. Nur in Cortina d'Ampezzo (ITA) und Moskau (RUS) verpassen sie die Top-3. Das verspricht spannende Wettkämpfe und super Stimmung am Monatsende in Winterberg – und die Hoffnung, dass eine der begehrten Kristallkugeln beim Heimweltcup an Snowboard Germany geht.

 

Erstes Winterresümee

 

Auf bis zu 82 Saisontage kommen die großen, beschneiten Skigebiete bis einschließlich 6. März. 50 Prozent davon kamen durch technische Beschneiung zustande. Damit liegen sie in etwa im Schnitt der Vorjahre. Weniger gut sah der Winter in den unbeschneiten Gebieten aus. Sie kamen je nach Lage auf fünf bis zehn Betriebstage. Mit maximal 42 Zentimeter Naturschnee und 38 Tagen mit mehr als 20 Zentimeter Schneedecke lag der aktuelle Winter unter dem Durchschnitt. 

 

Aufgrund der vergleichsweise geringen Naturschneemenge, konnten die Loipenskigbiete maximal 35 Tage Langlauf anbieten. Lediglich das technisch beschneite Skilanglaufzentrum Westfeld kommt auf bislang 40 Tage. 

 

Aus Sicht der Gäste war das Angebot gut bis sehr gut. In den Weihnachtsferien liefen zwischen 22 und 46 Lifte. In der zweiten Hochsaison im Februar konnten die Wintersportler bis zu 113 Liften wählen.