Postwiesen Park für Snowboarder und Freeskier wird aufgebaut

Bildnachweis: Leopold Hermann

Shape Crew überrascht mit neuen kreativen Ideen im Skidorf Neuastenberg 

 

Richtig schön kalt und schneereich startet die zweite Winterhälfte. Darauf haben die Jungs von der Think Big in Neuastenberg gewartet. Endlich kann’s losgehen! Bis zum Wochenende will die Shape Crew den Postwiesen Park aufgebaut haben. Und natürlich haben die Snowboarder und Freeskier jede Menge Ideen am Start, mit denen sie der Szene enorm viel Spaß bereiten wollen.

 

Sobald genug Schnee da ist, um den Park aufzubauen, ist die  Crew im Einsatz. Meist abends bis in die Nacht hinein. So auch an den nächsten Abenden. Denn bis zum Wochenende soll alles fertig sein. 

 

Flowige Line für Anfänger und Fortgeschrittene 

 

Fertig ist bereits die Easy Line oder Funslope. Funslopes sind derzeit ein Riesenthema in den Alpen. Meist am Rande von Pisten befinden sich Routen, die deutlich mehr Spaß machen als eine glatte Piste, aber keine so hohen Ansprüche an die Fahrkünste stellen wie ein Funpark. Mit Wellen, Kurven und wenigen leichten Sprüngen überfordert sie niemanden. Alles ist so gebaut, dass der Fahrer fast wie von selbst hindurch getragen wird. Beim Fahren geht es nicht um Schnelligkeit oder einen bestimmten Style, sondern nur um den Fun. Doch auch Fortgeschrittene haben ihren Spaß. Wer mehr Erfahrung hat, fährt einfach schneller und springt etwas höher. 

 

Bei neuen Trends die Nase vorn 

 

Inzwischen sind die Lines für Fortgeschrittene Fahrer in Arbeit. Als erfahrene Snowboarder wissen sie alle, was die Szene liebt. Die neuesten Trends werden an der Postwiese schnell umgesetzt. So hat das Shape-Team als einer der ersten Parks eine Waterfall-Rail gebaut, ein abschüssig stufenförmiges Geländer zum Sliden. In Neuastenberg kamen früh schon Beginner-PVC-Tubes zum Einsatz. Inzwischen wissen sie Snowboarder allerorts zu schätzen. Sie sind einfacher zu fahren als die zuvor üblichen Stahlrohr-Rails, und ein Unfall hat kaum schlimme Folgen. Insbesondere aber ist der Board-Verschleiß geringer.

 

Der ganze Park ist durch den Funsport inspiriert. Alle Crew-Mitglieder fahren leidenschaftlich gern Skateboard, surfen oder wakeboarden.  So bringen sie die besten Ideen aus allen Bereichen zusammen und transportieren das in den Snowboardsport. Oftmals entstanden Features, die Beobachter für unfahrbar hielten. Letztendlich aber hat es allen Spaß gemacht, und vieles hat sich etabliert. Der Funslope hat übrigens sein Vorbild in den Flow Country Trails in den nahe gelegenen Bikeparks Winterberg und Willingen.  

 

Auch die Profis kommen nach Neuastenberg

 

Dass es in Neuastenberg ein besonders kreatives Setup gibt, hat sich selbst bei den Profis herumgesprochen. Die Bataleon Snowboards Teamfahrer um von Ethan Morgan werden auch in diesem Winter das Sauerland besuchen. Bereits im Vorwinter sind sie für ein Foto- und Film-Shooting angereist. Zu sehen sind die krassen, neuen Tricks in den Sozialen Medien. 

 

Die Shape-Crew geht gern auf individuelle Wünsche ein und baut, was die großen Parks in den Alpen nicht machen können, weil dort die Transportwege und die Umbauzeiten deutlich länger sind. Gemeinschaft wird groß geschrieben. Wer Lust hat, sich im Snowboard-Sportbereich etwas auskennt, kann gern mitmachen. Eine Schaufel in die Hand gedrückt, ein paar Erklärungen, und schon kann’s losgehen. Der Funslope-Park ist eben ein großer Spielplatz! 

 

Park-Info: 


36 Features sind vorhanden, die aber nie zeitgleich stehen. Der Park hat ein ständig wechselndes Setup und wird immer wieder umgebaut. Wer da war und eine Woche später wiederkommt, findet möglicherweise schon wieder was Neues vor. Vorhandensind Rails, Boxen und Tubes. Schneeabhängig ist der Bau von Corners und Kickers. Nicht nur für Fortgeschrittene sind Lines vorhanden, sondern immer auch für Anfänger.

 

Termine 

26. Januar: Offizielle Saisoneröffnung Funpark Postwiese im Skidorf Neuastenberg 

2. Februar: Takeover Mädelscamp im Skidorf Neuastenberg 

23. und 24. März Snowboard Weltcup im Skiliftkarussell Winterberg 

8.-10 März. DIYX (Do ist yourself Extrem) von Ethan Morgan