Tipps für den Umwelt und Klima schonenden Winterurlaub

 1. Wählen Sie Ihr Reiseziel nach dem Kriterium der Umweltfreundlichkeit. Stellen Sie fest, wo viel für die Umwelt getan wird.   Die Wintersport-Arena Sauerland hat sich bereits 2007 das Ziel gesetzt, die erste klimaneutrale Skiregion Europas zu werden. Die ersten Schritte sind bereits getan.

2. Es müssen nicht immer weite Flugreisen sein, auch wenn der Reiseort gerade noch so angesagt ist. Anreiseart und Anreiseweg sind sehr entscheidend bei der Wahl eines umweltfreundlichen Urlaubsziels Greifen Sie häufiger auf öffentliche Verkehrsmittel zurück, oder zumindest auf einen Sprit sparenden PKW. 

3. Viele Betreiber vorn Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen in der Ferienwelt Winterberg betreiben bereits Klimaschutz, indem sie regenerative Energien einsetzen und den Energieverbrauch durch unterschiedliche Projekte reduzieren. Fragen Sie bei der Buchung der Unterkünfte nach klimafreundlichen Maßnahmen. 

4. Um die Vegetation zu schonen, sorgen die Betreiber von Skigebieten für eine gut präparierte Piste und eine ausreichend dicke Schneeschicht. Überzeugen Sie sich selbst. 

5. In der gesamten Wintersport-Arena Sauerland wird bei der Beschneiung auf den Einsatz von Bakterienkulturen, die den Gefrierpunkt des Wassers heruntersetzen, verzichtet. Den Beschneiungsanlagen wird nur reines, klares Wasser zugeführt.

6. Um die Pisten im Mittelgebirge zu beschneien, muss deutlich weniger Energie aufgewendet werden als in den Alpen. Die Hänge sind kürzer und kompakter, sodass der Energieaufwand im Verhältnis deutlich geringer ist. 

7. Die Betreiber der Skigebiete entnehmen das zur Beschneiung notwendige Wasser dem natürlichen Wasserkreislauf und führen es ihm unverändert wieder zu. Das heißt, das Wasser stammt aus Quellen und versickert bei der Schmelze wieder im Erdboden.

8. Auch die Herstellung von Wintersport-Equipment kostet Energie. Zudem ist die Anschaffung stets neuester Ausrüstung eine teure Sache. Hochwertiges Marken-Material der jeweils aktuellen Serie führen gut sortierte Skiverleiher. Wer also nur einige Male in der Saison die Ski nutzt, ist gut beraten, auf Leihmaterial zurückzugreifen.

9. Viele Hersteller produzieren Ski und Snowboards bereits nach umweltschonenden Gesichtspunkten, aus umweltverträglichen Materialien, mit Energie aus erneuerbaren Rohstoffen. Einige Firmen nehmen ihre Produkte, wenn sie ausrangiert sind, wieder zurück, um die Rohstoffe wiederzuverwerten. Es gibt sogar erdölfrei hergestellte Wachse für Ski und Snowboards. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Fachhändler. Er wird Ihnen Auskunft geben.

10. Viele moderne Sport- und Outdoor-Textilien sind aus Kunstfasern gefertigt, bei deren Herstellung Erdöl benötigt oder Chemikalien freigesetzt werden. GoreTex zum Beispiel ist eins der leistungsfähigsten Gewebe der Welt. Eine Jacke aus diesem Material kann atmen, wärmen und vor Wasser schützen. Nur, wenn diese Jacke irgendwann ausgedient hat und weggeworfen wird, belastet sie die Umwelt. Das vergleichbare SympaTex-Gewebe funktioniert dagegen nach einem physikalischen Prinzip und ist leichter zu entsorgen. Hochwertige Sportkleidung gibt es auch aus Biobaumwolle und Polyester-Fleece. Teilweise nehmen die Hersteller ausrangierte Kleidung zurück, um sie fachgerecht zu recyceln. Auch in diesen Punkten ist der Fachhändler die richtige Adresse für kompetente Auskunft.

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