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Die Natur ist unser wertvollstes Gut!

Die Wintersport-Arena Sauerland ist die Wintersporthochburg unter den deutschen Mittelgebirgen. Die Vielfalt, der Komfort und die Qualität des Wintersports, die Wintersportler oftmals in Erstaunen versetzt, darf jedoch die Umwelt nicht zu sehr belasten. Denn Natur und Landschaft sind in einer Region, die so sehr vom Tourismus lebt das wertvollste Gut.

Wussten Sie schon?

Geringer Flächenverbrauch

Dass sich der Wintersport mit fast 90 Prozent des Gesamtangebots auf einen Umkreis von fünf Kilometer rund um den Kahlen Asten konzentriert? Doch selbst hier erleben Naturliebhaber weite vom Wintersport unberührte Landstriche.

Dass Qualität und Komfort im Wintersport in den zurückliegenden zehn Jahren eine sprunghafte Entwicklung genommen haben? Dass aber die Gesamtfläche des Wintersportangebots sich nur marginal erweitert hat? Sie beträgt mit 240 Hektar weniger als 0,2 Prozent des Hochsauerlandkreises.


Robuste Vegetation und extensive Bewirtschaftung

Dass die Nutzungsdauer in Naturschneegebieten bei maximal 50 Tagen pro Saison liegt? Und bei beschneiten Skigebieten zwischen 80 und 100 Tagen? Mehr als zwei Drittel des Jahres bleiben die Wiesen unberührt. Darüber hinaus leistet in dieser Zeit die extensive Bewirtschaftung einen wertvollen Beitrag zu Umweltschutz und Landschaftspflege.

Dass die Vegetation im Mittelgebirge wesentlich robuster ist als im Hochgebirge? Die höhere Zahl an Mikroorganismen im Boden und die kürzere Saison verhindern eine zu starke Verdichtung des Bodens durch den Wintersport. Durch das Fehlen extremer Steillagen ist Erosion kein Thema.

Dass eine dick mit (Kunst)Schnee bedeckte Pistenfläche die wertvolle Vegetation darunter effektiv schützt?

Dass die stets waldnah gelegenen Pisten mit ihrer geschlossenen Vegetation wichtige Äsungsflächen für das Wild bieten und das Nahrungsangebot für Greifvögel erhöhen?

Dass sich auf 60 Prozent der Pistenflächen seltene, unter Schutz stehende Pflanzen angesiedelt haben? 56 Prozent der hier vertretenen Pflanzenarten stehen auf der Roten Liste NRW. Das Vorkommen dieser wertvollen Vegetation ist überwiegend auf die extensive Bewirtschaftung und die schützenden, dicken Schneedecken im Winter zurückzuführen.


Strenge Auflagen und abwechslungsreiches Landschaftsbild

Dass der Bau von Liften und Beschneiungsanlagen und allen anderen Baumaßnahmen in den Skigebieten besonders strengen Genehmigungsverfahren, Prüfungen und begleitenden Kontrollen unterliegt? Da fast alle Pisten in Naturschutz- und FFH-Gebieten liegen, müssen sämtliche Eingriffe kompensiert werden.

Dass die Pistenflächen mit ihren Wiesenflächen das Landschaftsbild, das geprägt ist durch die häufig weitläufigen Fichtenwälder, insgesamt auflockern?