Saison 2009/2010 reiht sich ein in ein insgesamt sehr erfolgreiches Jahrzehnt
18. März 2010: Insbesondere im Januar und Februar zogen immer wieder Schneeschauer über Deutschland hinweg, die Mengen an Schnee bis ins flache Land hinein brachten, wie es die Menschen in den Ballungsräumen seit vielen Jahren nicht mehr erlebt hatten. Darum wurde der zurückliegende Winter vielfach als „Rekordwinter“ bezeichnet. Was für die mittleren und tiefer gelegenen Regionen zutreffen mag, stellt sich in den hoch gelegenen, schneesicheren Skigebieten der Wintersport-Arena Sauerland vielfach anders dar.
Mit über 100 Skitagen war der Winter 2009/2010 zwar gut, jedoch nicht „rekordverdächtig“. Er ist seit 2002 der Siebte mit einer Bilanz von über 80 Wintersporttagen. Herausragend sind jedoch die Temperaturen. Die zurückliegende Saison war die kälteste seit 15 Jahren. Lang anhaltende, kalte Phasen kennzeichnen die Monate Dezember bis Februar. Schon der Dezember lang 1,1 Grad unter dem langjährigen Mittel der Tiefsttemperaturen. Am 19. erlebte die Region die mit minus 20 Grad kälteste Dezembernacht auf dem Kahlen Asten seit über 20 Jahren. Der Januar präsentierte die höchsten Minustemperaturen seit 1987. Mit durchschnittlichen Tiefstwerten um minus 6 Grad war er 3,1 Grad kälter als der seit 1961 errechnete Mittelwert. Rekordverdächtig ist in diesem Zusammenhang auch die Zahl der Eistage, das heißt die Tage mit Dauerfrost. Mit 29 lag sie seit 1979 im Januar nicht mehr so hoch. Die Höchsttemperatur betrug 0 Grad.
Mit bis zu 112 Zentimeter Naturschnee ist die Saison die dritte innerhalb von sechs Jahren mit einer maximalen Schneelage von über einem Meter auf dem Kahlen Asten. 2004/2005 waren es 114 und 2005/2006 154 Zentimeter. Diese Zahlen beweisen ein Mal mehr, dass die Winter der ersten zehn Jahre des neuen Jahrtausends im Mittel deutlich kälter und schneereicher waren als die 90er Jahre.
Selten zeigen sich so große Schneemengen und so dauerhaft kaltes Winterwetter, wie seit Dezember erlebt, in den mittleren und tiefen Lagen. Davon profitierten vor allem die kleineren Skigebiete ohne Beschneiungsanlagen sowie die nordischen Skigebiete. Zu Spitzenzeiten waren 500 Loipenkilometer gespurt, das hat es seit Bestehen der Wintersport-Arena Sauerland nicht gegeben.
Quelle der Wetter- und Statistikdaten: Sauerland Wetterportal und DWD
Pressetext, Abdruck honorarfrei.
Pressekontakt:
REDAKTIONSBÜRO
susanne schulten
Telefon 02904 1039
Mobil: 0170 230 70 49
presse@wintersport-arena.de
Kontakt:
Wintersport-Arena Sauerland
Am Kurpark 6
59955 Winterberg
Tel: 02981/ 820 633
Fax: 02981/ 820 639
Email: info@wintersport-arena.de
Internet: www.wintersport-arena.de
Schneetelefon: 01805-483333
(14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 42 Cent/Min.)