Skigebiete halten Beschneiungsanlagen einsatzbereit
8. Dezember 2009: Das
milde Wetter ist vorbei. Zum Ende der Woche hin kündigt sich kalte Luft
aus Nordosten an. Für die Liftbetreiber in der Wintersport-Arena
Sauerland heißt das: Die Beschneiungsanlagen auf ihren ersten Einsatz
vorbereiten. Wenn die Wetterdienste Recht behalten, könnten in der
Woche nach dem dritten Advent die ersten Wintersportler die Pisten
bevölkern.
Fakt ist, es wird kälter, ob mit oder ohne Schnee,
das zeichnet sich noch nicht ab. Doch auch ohne Schnee „von oben“
könnten die Pisten der Skigebiete bald weiß sein. Sinken die
Temperaturen dauerhaft auf mindestens minus zwei Grad, werden die
weitverbreiteten Beschneiungsanlagen für das sorgen, was Frau Holle
nicht von selbst aus den Kissen schütteln mag. Der Winter kommt, soviel
steht fest.
Mit einem Wintersportbeginn um die Monatsmitte
herum, liegt die Wintersport-Arena im Durchschnitt der zurückliegenden
Jahre. Traditionell beginnt die Saison in der Region Mitte Dezember und
dauert bis Mitte März. Somit ist der bevorstehende Start des Winters
zeitlich nichts Ungewöhnliches. Seit 2000 hatten nur drei von neun
Dezembermonaten schon Naturschnee in den ersten 10 Tagen. Die
Beobachtungen zeigen, dass es sehr häufig in der Monatsmitte zu
Kälteeinbrüchen kommt. In etwa der Hälfte der Fälle leiteten die
Beschneiungsanlagen die Saison ein.
Sollten ab der Nacht zu
Sonntag die Schnee-Erzeuger ihren Dienst tun, könnte bereits zur
Wochenmitte auf den Pisten so viel Schnee liegen, dass die ersten Hänge
präpariert und die ersten Lifte in Betrieb sind. Sinkt das Thermometer
deutlich in den Keller, wird so viel Schnee produziert wie nur möglich.
So wollen die Liftbetreiber den Wintersport an den Weihnachtstagen
sichern.
Hintergrund Beschneiung:
Die Schneeproduktion
funktioniert nach einem ganz einfachen Prinzip. In der Natur fällt ein
Wassertropfen aus großer Höhe zu Boden und hat somit viel Zeit, zu
gefrieren. Je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur kristallisieren die
Wassertropfen anders. So kommen die unterschiedlichen Flocken zustande.
Nach genau diesen physikalischen Gesetzen funktioniert auch die
technische Beschneiung. Wasser wird mittels einer Turbine durch eine
Düse gedrückt und zerstäubt. Während die feinen Wassertropfen zu Boden
rieseln, gefrieren sie. Verwendet wird klares Wasser, meist
Quellwasser, ohne jegliche Zusätze. Technisch erzeugter Schnee ist also
absolut mit „Naturschnee“ vergleichbar.
Im Unterschied zu den
Schneeflocken, die vom Himmel fallen, legen die Wassertropfen aus der
Beschneiungsanlage einen viel kürzeren Weg zurück. Darum sind die
Schneekristalle größer. Die Schneeschicht wird darum viel kompakter.
Sie braucht später beim Präparieren der Pisten nicht mehr so stark
verdichtet werden. Die Schneehöhe von 20 Zentimetern technisch
erzeugter Schnee entspricht einer 50 bis 60 Zentimeter dicken
Naturschneedecke.
Quelle für Wettervorhersagen: Sauerland Wetterportal
Pressekontakt:
REDAKTIONSBÜRO
susanne schulten
Telefon 02904 1039
Mobil: 0170 230 70 49
presse@wintersport-arena.de
Kontakt:
Wintersport-Arena Sauerland
Am Kurpark 6
59955 Winterberg
Tel: 02981/ 820 633
Fax: 02981/ 820 639
Email: info@wintersport-arena.de
Internet: www.wintersport-arena.de
Schneetelefon: 01805-483333 (14 ct/min)