INTERSPORT FIBT Bob & Skeleton WELTCUP - Viessmann Rennrodel WELTCUP
23. November 2009: Fahnenmeer
aus aller Herren Länder. Kuhglocken, Sirenen und mitreißende Moderation
sorgen für Stimmung, nicht nur im Kreisel. Die Athleten hinter den
Steuerseilen, auf Rennrodeln und Skeletonschlitten sind die Stars der
Hochgeschwindigkeitsbranche. Gleich zwei Mal in der bevorstehenden
Rennsaison gibt die Bobbahn Winterberg Hochsauerland die Kulisse für
die weltbesten Kufen-Sportler. Vom 11. bis zum 13. Dezember beim
INTERSPORT FIBT Bob & Skeleton WELTCUP und vom 9. bis zum 10.
Januar beim Viessmann Rennrodel WELTCUP. Besonders spannend: nur kurze
Zeit später werden die Starter die Olympiasieger im kanadischen
Whistler unweit der Olympiastadt Vancouver unter sich ausfahren.
Von
beschaulicher vorweihnachtlicher Stimmung keine Spur. Stattdessen
tausende von Zuschauern, die vor allem die heimischen Athleten mit
allem, was Lärm macht, aus Leibeskräften anfeuern. Vor allem im
Skeleton und im Bobfahren starten Sauerländer Sportler mit guten
Medaillenchancen in die 15 Kurven und 110 Höhenmeter. In einer
Sportart, bei der auch kleinste Fahrfehler bei rasanten 140
Stundenkilometern über hopp oder topp entscheiden, spielen körperliche
und mentale Fitness eine entscheidende Rolle.
Der Weltcup
gehören in allen drei Disziplinen zu den Saisonhöhepunkten jeder Bahn
schlechthin. Auf der 4. Station des diesjährigen Weltcup-Reigens zählt
Winterbergs Vorzeigesportlerin Sandra Kiriasis zu den Top-Favoriten.
Der Rotschopf, mehrfache Weltmeisterin und Olympiasiegerin, geht mit
einem zweiten Platz aus der Weltcup-Premiere in Park City/ Salt Lake
City in den Wettbewerb. Auf der Heimbahn sollte sie zu den sicheren
Bänken zählen, selbst wenn sie mit neuer Anschieberin an den Start
geht. In Park City musste sich der Winterberger Publikumsliebling nur
durch Cathleen Martini geschlagen geben. Bei den Herren will „Mr. Bob“,
der Oberhofer André Lange, beim Winterberger INTERSPORT Weltcup
auftrumpfen. Zwar lief die Saison mit Rang 17 im großen Schlitten
stotternd an, aber wer Lange kennt, weiß, dass er sich mächtig steigern
kann.
Im Skeleton gelang Sandro Stielicke vom BSC Winterberg
eine Riesenüberraschung, als er knapp geschlagen Rang 2 in Park City
belegte. In Lake Placid setzte er seinen erfolgreichen internationalen
Saisonstart fort. Der Junioren-Weltmeister gehört nach Einschätzung des
Disziplin-Bundestrainers Jens Müller zu den stärksten Nachwuchsathleten
und wird besonders motiviert an den Start seiner Heimbahn gehen.
Gleiches gilt auch für Kerstin Szymkowiak von der RSG Hochsauerland,
die ebenfalls zu den Top-Favoritinnen zählt und in einem Atemzug mit
allen teilnehmenden Weltcup- und Olympiasiegern in Winterberg genannt
werden muss.
Damit die Sache mit dem Anfeuern auch richtig gut
klappt und die deutschen Athleten auf dem Stockerl landen, sollten sich
die Fans schon frühzeitig einen der spektakulären Aussichtspunkte rund
um die Sportanlage an der Winterberger Kappe sichern. Wer vorab beim
Training kiebitzen möchte, hat dazu bereits von Montag, 7. Dezember,
bis Donnerstag, 10. Dezember, Gelegenheit. Und: Mit Sicherheit wird ihm
der zukünftige Olympiasieger von Vancouver direkt vor der Nase
hersausen.
Das gilt natürlich auch für den VIESSMANN Weltcup im
Rodeln, der am 9. und 10. Januar in der sauerländischen
Wintersportmetropole Halt macht. Nur knapp vier Wochen vor den
olympischen Wettbewerben wird die schnelle Garde der Bahn ihre
Aufwartung machen und die Besten des Tages ermitteln. Auch hier ist die
Region voraussichtlich mit einer Athletin vertreten. Mit Corinna
Martini startet eine echte Winterbergerin. Sie qualifizierte sich für
den letzten deutschen Startplatz innerhalb des Weltcups, als sie Ende
Oktober auf ihrer Heimbahn in mehreren Selektionsrennen den Startplatz
für sich eroberte. Ihr Fanclub zählt zu den treuesten seiner Art und
wird die sympathische Athletin sicherlich aus ganzen Kräften
unterstützen. Davon abgesehen, tritt das deutsche Weltcup-Team unter
anderem mit Felix Loch, Natalie Geisenberger und Tatjana Hüfner als
Favorit in Winterberg an. Für alle Athleten ist Winterberg eine der
letzten Möglichkeiten, die Form im Hinblick auf Olympia nochmals zu
testen.
Auch beim VIESSMANN Rennrodel-Weltcup besteht die
Möglichkeit, Fahnen und Sirenen vorab auszuprobieren: Dem eigentlichen
Weltcup-Rennen am Wochenende ist auch hier das Training an den drei
vorhergehenden Tagen vorgeschaltet. Denn: So nah wie beim Training
kommt man potenziellen Olympiasiegern nie mehr.
Tipp: Von der
Panorama-Erlebnisbrücke oberhalb der Bobbahn können die Fans die
komplette Sportanlage einsehen. Das Kombi-Ticket für die Bobbahn und
die Erlebnisbrücke gibt es zum Sonderpreis von 14 statt regulär 16
Euro; der Eintritt zur Bobbahn kostet 10 Euro.
Übersicht:
INTERSPORT FIBT Bob & Skeleton WELTCUP (7.12. – 13.12.2009)
Viessmann Rennrodel WELTCUP mit Tiscover Team-Staffel (5.01. – 10.01.2010)
Presseinfos:
Susanne Schulten
Mobil: 0170 / 230 70 49
Email: presse@winterberg.de
Weitere Kontakte:
Bobbahn Winterberg Hochsauerland
Steinstraße 27
59872 Meschede
Tel. 0291 94 1507
Fax 0291 94 1589
Bobbahn@hochsauerlandkreis.de
www.bobbahn.de
Kontakt:
Wintersport-Arena Sauerland
Am Kurpark 6
59955 Winterberg
Tel: 02981/ 820 633
Fax: 02981/ 820 639
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