| Ramsbecker Mühle Traditionell wurde im Sauerland die reichlich vorhandene Wasserkraft genutzt, um entlang der Fluss- und Bachläufe Mühlen anzutreiben. Auch in Ramsbeck steht ein Relikt. Die Ramsbecker Wassermühle war im 19. Jahrhundert die einzige Wassermühle ihrer Art in Westfalen und Lippe. Einzigartig ist sie, weil hier drei Mühlräder zugleich werkeln und dabei zwei Mahlstände antreiben. Ihre lange Geschichte reicht bis ins Jahr 1810 zurück. Derzeit ist ein eigens gegründeter Verein, der Verein Alte Kornmühle Ramsbeck e. V., dabei, die hölzernen Mahlstände zu restaurieren, um sie demnächst authentisch und echt präsentieren zu können. Adresse: Uferweg 13, Bestwig-Ramsbeck. | |
| Veleda-Höhle Siedlungsort, Kultstätte, Boden- und Geschichtsdenkmal: In der Veleda-Höhle in Velmede soll einst die heidnische Seherin Veleda gelebt haben. In Kriegszeiten diente die Höhle, die nur von außen betrachtet werden kann, als Bergungsort. | |
| Plästerlegge Ein Superlativ für den Wasserfall in Wasserfall: Die Plästerlegge ist der einzige natürliche Wasserfall in Nordrhein-Westfalen. Wer den kleinen Fußweg dorthin zurückgelegt hat, sieht Wasser im freien Fall – fast 20 Meter von oben bis unten. Es sollte allerdings vorher geregnet haben, denn in Trockenzeiten fließt kein Wasser hinunter. | ![]() |
| Haus Ostwig Keine Ritter mehr, nur noch die Stein gewordene Erinnerung: Seit 1200 gibt es in Ostwig einen alten Rittersitz als Ergebnis eines Tausches zwischen Graf Ludwig von Arnsberg und der Äbtissin des Stifts Meschede. Nach dem Ende der Ritterherrschaft wurde das Anwesen 1670 zum Herrenhaus ausgebaut. Heute steht es in Privatbesitz und kann nur von außen betrachtet werden. | |
| Junkern Hof Die Ramsbecker Begegnungsstätte „Junkern Hof“ ist etwas ganz Besonderes. Das alte Bauernhaus wurde 1744 errichtet und zeigt sich heute rundum renoviert. | |
| Stüppelturm Auf einem der höchsten Berge der Gemeinde, dem 732 Meter hohen Stüppel, wartet eine besondere Attraktion: Wer die Stufen hinauf auf den schlanken Stahlturm hinter sich gebracht wird, ist noch einmal 65 Meter höher und überragt damit auch die Baumwipfel hier oben. Knapp 800 Meter über dem Meer wird begreifbar, warum das Sauerland auch das „Land der tausend Berge“ genannt wird: Bis zum Horizont schieben sich die Bergketten aneinander, durchschnitten durch die Flusstäler. Eine rustikale Landschaft, die zum Träumen einlädt. | |
| Hennesee Der Hennesee ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Im Sommer lockt der Stausee mit seinen Badebuchten zu einem Sprung ins erfrischende Nass. Mit seinen vielen Wassersportmöglichkeiten und den Schiffsrundfahrten stellt er eine facettenreiche Freizeitlandschaft dar. Im Winter lädt die idyllische Landschaft zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Ob bei Wanderern, Inline-Skatern oder Radfahrern - der autofreie Weg entlang des Ufers ist bei Allen gleichermaßen beliebt. | ![]() |
| Benediktinerabtei Königsmünster Die Benediktiner der Abtei St. Ottilien erhielten im Jahr 1928 auf dem Mescheder "Dünnefeld" ein Gelände für eine Klosterneugründung. Das Kloster "Königsmünster" wurde 1956 zur Abtei erhoben. Auf dem Klostergelände wurde 1957 der Trakt des Gymnasiums errichtet, das - wie das Kloster - inzwischen durch mehrere Gebäude erweitert wurde. Die imposante Abteikirche wurde 1964 eingeweiht. Für Gruppen sind nach Vereinbarung Führungen im Kloster möglich. | ![]() |
| Lörmecke-Turm Mitten im Arnsberger Wald - zwischen Warstein und Eversberg - steht auf dem höchsten Punkt des Arnsberger Waldes (580 m über NN) der "Lörmecke-Turm". Bei gutem Wetter gibt es von dort eine grandiose Panoramasicht ins Hochsauerland, über den Haarstrang und die Westfälische Bucht bis zum Teutoburger Wald. Der neue Aussichtsturm liegt direkt am neuen Premium Wanderweg "Sauerland Waldroute". Interessant ist die Architektur des Turms. In der Silouette hat der Turm "die Form eines Warsteiner-Pilsglases". | |
| Sägemühle Remblinghausen Bereits vor 1671 muss es in Remblinghausen eine wassergetriebene Sägemühle gegeben haben. Leider gibt es keine Reste vom ursprünglichen Bauwerk. Erste erhaltene Teile stammen aus dem Jahr 1809. Besichtigungen der Mühle sind nur nach Terminvereinbarung möglich. | |
| Heimatmuseum Eversberg Wie unsere Vorfahren in den letzten 300 Jahren lebten und arbeiteten... Das Heimatmuseum lädt Sie zu einer Expedition in die Vergangenheit ein. Es veranschaulicht, wie die Menschen früher - vor 50, 100, 200 Jahren - im Sauerland lebten, wie sie wohnten und arbeiteten. | |
| Küppelturm In Freienohl, in der Nähe er ehemaligen Wallburganlage "Schiedlike Borg" steht auf dem 413 m hohen Küppel der Küppelturm. Von diesem 45 m hohen Aussichtsturm hat man Ausblicke auf die Erhebungen des Naturparke Arnsberger Wald und Homert, sowie auf das mittlere Ruhrtal und das Wennetal. | |
| Innenstadt Meschede In der Mescheder Innenstadt gibt es viel zu entdecken: In der Innenstadt Meschedes stehen an verschiedenen Orten 20 Schieferblöcke, auf denen Hinweise zur Geschichte der Stadt angebracht sind. Sowohl besondere Sehenwürdigkeiten wie auch einzelne kleine Geschichten aus der über 1000jährigen Geschichte werden in Bild und Text vorgestellt. Das dazugehörige Informationsheftchen ist für 2,- Euro in der Tourist-Information Meschede erhältlich. Auch für diejenigen, die lieber die Fußgängerzone für eine Shoppingtour nutzen möchten, liegt der Mescheder Einkaufsführer in der Tourist-Information bereit. | |
| Pfarrkirche St. Johannes Evangelist in
Meschede-Eversberg Mit dem Bau der Pfarrkirche St. Johannes Evangelist begann man, als Graf Gottfried von Arnsberg den Eversbergern 1242 die Stadtrechte verlieh. Sie wurde im romanisch-gothischen Übergangsstil errichtet. Der gewaltige Turm war als Wehrturm gedacht, als Zuflucht in äußerster Not. Er hatte ursprünglich ein pyramidenförmiges, mit Blei gedecktes Dach. Die jetzige wunderschöne Barockhaube erhielt der stärkste und mächtigste Kirchturm im Hochsauerlandkreis im Jahre 1712. Bei der Neugestaltung der Kirche im Jahre 1934 wurden in einem Gewölbefeld des Mittelschiffes eigentümlich geartete Malereien von bizarren, einzigartigen Tierdarstellungen aufgedeckt, während im Chorraum Bilder des 14. Jahrhunderts freigelegt wurden. Altäre, Beichtstühle und das Orgelgehäuse stammen aus der Schnitzerschule der Grafschafter Mönche aus der Zeit nach dem 7jährigen Kriege. Die Seitenaltäre und das Orgelgehäuse gehören schon der nachfolgenden Kunstrichtung des Rokoko an. Im Jahr 1992 wurde in das historische Orgelgehäuse ein neues Werk eingebaut, so dass die Eversberger Orgel nicht nur optisch, sondern auch akustisch zu den besonderen Schätzen in Meschede gehört. | |
| Pfarrkirche St. Walburga Auf den Grundmauern eines vorromanischen Baus steht die ehemalige Stiftskirche St. Walburga, die seit 1787 Pfarrkirche ist. Im 9. Jahrhundert wurde sie Mittelpunkt eines adeligen Damenstiftes. Der Turm (und damit die erste gemauerte Kirche) ist nachweislich aus den Jahren 897 bis 913. Nach einem Brand im 12. Jahrhundert entstand die jetzige Apsis mit der erhöhten Choranlage. Im Dreißigjährigen Krieg wurde dieser romanische Bau so zerstört, dass er 1663/64 einem Neubau weichen musste - der heutigen gotisierenden Hallenkirche. Die Sandsteinfiguren des Mescheder Bildhauers Johannes Meyer aus dem Jahre 1664, die bisher außen an der Kirche befestigt waren, wurden 1981 nach innen geholt, um sie vor Zersetzung zu schützen. An den alten Plätzen stehen wetterfeste Kopien der alten Figuren. In den Jahren 1965 und 1981 erbrachten die archäologischen Untersuchungen anlässlich von Kirchrenovierungen überraschende Entdeckungen: Man fand die Choranlage der vorromanischen Kirche, die seitdem unter dem heutigen Hochchor zugänglich ist. Außerdem wurden über hundert Tongefäße in Boden und den Wänden der Orgelempore gefunden Im Jahr 1965 wurde wegen des Mangels an Plätzen die Kirche erweitert durch den Anbau der Emhildiskapelle, die als selbständiger Baukörper neben dem Altbau errichtet wurde. Zwei Orgeln befinden sich in der Kirche - die Chororgel, die zur Beschallung der Emhildiskapelle angeschafft wurde und die Hauptorgel, die unter Verwendung einiger alter Register im Jahre 1982 vom Orgelbauer Siegfried Sauer aus Höxter errichtet wurde. Beide Instrumente können auch von einem einzigen Spieltisch bedient werden. | |
| Kirche St. Jakobus in
Meschede-Remblinghausen Der Bau der jetzigen Saal-Kirche St. Jakobus (einer Barock-Rokokokirche) wurde 1754 begonnen. Nach Zehn Jahren wurde das Gotteshaus eingeweiht. Die Kirche ist um die Grundmauern einer aus dem 13. Jahrhundert stammenden romanischen Kirche errichtet worden, die nur ca. 50 Personen Platz bot. Reste dieser Kirche und das Grab des Pastor Stratmann wurden 1980 bei Sanierung der Heizungsanlage gefunden. |


