Bei ISOSTEEL Schneefall-Schlacht WM ist der Stimmungspegel auf dem Höhepunkt
Wenn der Winter in den letzten Zügen liegt und Schneespaß und die ersten Frühlingsgefühle einvernehmlich einhergehen, läuft die Ferienwelt Winterberg noch einmal zur Hochform auf. Die ISOSTEEL Schneeball-Schlacht Weltmeisterschaft vom 6. bis 7. März ist so international wie nie zuvor. Rund 30 Teams aus sieben Nationen sind am Start. Neben deutschen Werfern kämpfen auch Bewerber aus Belgien, den Niederlanden, Griechenland, Schweiz, Irland und dem Iran um den Championtitel.
Dass der Stimmungspegel auf dem Winterberger Marktplatz rasant in die Höhe schnellen wird, ist jetzt schon klar. Das zeigen die eingegangenen Bewerbungen. Zum Beispiel die des Kölner Teams „De Famillisch“. Nach dem Karneval können sich erprobte Jecken ganz der Schneeball-Schlacht widmen. Kreative Kostüme sind ja noch vorhanden. Mit der „Kamelle-Wurftechnik“ haben sie schon so manches Dreigestirn vom Thron geballert. Somit decken sie ein weites Feld ab und liefern den Beweis, dass ausreichend Kraft im Wurfarm steckt. Wer einen Tag lang Kilos von klebrig-süßer Masse würfelweise unters Volk bringt, kann locker zwei mal zwei Minuten durchhalten. Spätestens wenn die Konfettikanonen zum Einsatz kommen, dürfte sich so mancher Gegner geschlagen geben.
Flach werfen und hoch gewinnen, das ist das Ziel der Truppe „Das weiße Ballett“ aus Mühlheim. Die Drei sind sich sicher: Im Ruhrgebiet, da können die Männer noch so richtig zupacken. Auftreten wollen die stämmigen Typen in weißen Tüllröckchen – doch das passt dann wohl doch nicht so recht ins Bild von „harten Kerlen“ … Für Stimmung soll eine 1-A-Cheerleader-Truppe sorgen, die hoffentlich aus zierlicheren weiblichen Mitgliedern besteht.
„Dej Draa Reifeberer Bursche“ kommen frisch vom Feldberg daher. Auch sie wollen die Konkurrenz in Frauenklamotten und durch weibliche Reize schachmatt setzen. Sportlich, gutaussehend und grazil, sehen sie sich schon ganz oben auf dem Weltmeistertreppchen. Waschechte Gallier aus Belgien geben sich am ersten Märzwochenende in Winterberg die Ehre. Mit oder ohne Zaubertrank – die Drei sind gefährlich.
Das Bundeswehrteam aus Andernach hat einen großen Pluspunkt: Die Eifel ist die zweite nordrhein-westfälische Wintersportregion. Somit mangelt es nicht an Übungsgelegenheiten. Die Jungs sind gut ausgebildet, sportlich und wissen, was knallharte Disziplin ist. Ihre Fights wollen sie über das Bundeswehrradio an die im Ausland stationierten deutschen Soldaten übertragen. Und den „Pott“ sozusagen den Kameraden widmen – wenn er denn gewonnen wird. Das ist echter Sportgeist!
Auch ein Gehörlosenteam will antreten. Da Schneebälle üblicherweise keine Geräusche machen, ist die Gehörlosigkeit kein Nachteil. Die Starter versichern, das Sehvermögen sei bei ihnen umso besser ausgeprägt. Und das sei ganz klar ein siegentscheidender Vorteil.
Das griechische Team „Eat my Balls“ glaubt fest an den Sieg, da Griechenland 2004 Fußball-Europameister geworden ist. Welchen Anteil die Drei dazu beigetragen haben, lassen sie allerdings offen. Firefighters, Disco Pogos und viele hochmotivierte Bewerber mehr haben sich bereits kreative Siegstrategien ausgedacht. Andere denken bereits über ausgeklügelte Rückzugspläne nach, um den Gegner eiskalt im Schnee sitzen zu lassen, wenn die Niederlage gar zu hart zu werden droht. Ganz nach dem Motto: Lieber ein Mal schnell gelaufen, als ein Leben lang bereut …
Wie auch immer, die rund 8.000 Zuschauer, die die Veranstalter über beide Tage hinweg erwarten, werden viel zu sehen und noch mehr zu lachen haben. Bewerbungen werden nicht mehr angenommen, wer mitfiebern, mitsingen und mit anfeuern möchte, sollte vor Ort dabei sein. Zuschauerplätze stehen reichlich zur Verfügung.
Hintergrund:
Werferteams zu jeweils drei Personen gehen bei der Schneeball-Schlacht-WM mit Helm, Brille und Handschuhen an den Start. Das Schlachtfeld ist fünf mal zehn Meter groß und in der Mitte durch eine Absperrung getrennt. Die Spielzeit beträgt zwei mal zwei Minuten, nach der ersten Hälfte wechseln die Teams die Seiten. Je zwei Teams treten im K.o.-Verfahren gegeneinander an. Der Sieger kommt eine Runde weiter. Alle Treffer am Körper des Gegners, auch Streifschüsse, zählen. Schiedsrichter beobachten das Geschehen genau und notieren jeden Punkt. Ausweichen, täuschen und tricksen – fast alles ist erlaubt. Infos: www.schneeball-schlacht.de.
Programmablauf:
Samstag, 06. März 2010
12.00 – 14.00 Uhr Check-In Teams
14.00 Uhr Eröffnungsfeier mit Teampräsentation
15.00 – 19.00 Uhr Qualifikation Herrenwertung
Sonntag, 07. März 2010
10.00 – 11.00 Uhr
Check-In Teams
11.00 – 13.00 Uhr
Achtelfinale Herren. Die besten 16 Teams sind am Start!
13.00 – 14.00 Uhr
Zuschauer-Gewinnspiel. Der V+ Speed-Contest
14.00 – 15.00 Uhr
Viertelfinale Herren. Heiße Schlachten mit kaltem Schnee
15.00 – 15.45 Uhr
Zuschauer-Gewinnspiel. Der V+ Speed-Contest
15.45 – 16.15 Uhr
Halbfinale Herren. Treffen, ausweichen, durchhalten – gewinnen!
16.15
Zuschauer-Gewinnspiel. Der V+ Speed-Contest!
16.45 Uhr
Kleines Finale Herren. Spiel um Platz 3
17.00 Uhr
Finale Herren. Wer wird der neue Weltmeister 2010?
17.30 Uhr
Siegerehrung der erfolgreichen Teams und Vergabe Kreativpreis
Weltmeister, Vize-Weltmeister, Dritter, Platz 4-6
yigg it!
wong it!